Schwangerschaft

Empfängnis:
Umweltbelastungen und die häufig späte Entscheidung für ein Kind beeinträchtigen Empfängnis und Schwangerschaft. Autoren wie Dr. Klinghardt, Dr. Mutter und Michelle Odent (Sanfte Geburt) weisen darauf hin, dass das Milieu des kleinen Beckens saniert werden sollte, damit eine gute Ausgangssituation für das werdende Kind erreicht wird. Mögliche therapeutische Maßnahmen sind u.a. Diät, Ausleitung und das Lösen von Einschränkungen der Gewebe im Beckenbereich mit dem Ziel einer besseren Durchblutung, Entstauung und nervlichen Versorgung.

Schwangerschaft:
Auch nach der Stabilisierung einer Schwangerschaft ist der Erhalt der Mobilität des Beckens und der Wirbelsäule und die Funktion des Darms durch Anregung der Zirkulation und Entstauung des Beckens von großer Bedeutung. Daneben sollte die Funktion der hormonellen Drüsen (Hypophyse, Schilddrüse usw.) unterstützt werden.

Allgemein kann eine Schwangerschaft sehr gut osteopathisch begleitet werden, zum einen um eventuelle Beschwerden zu mildern, zum anderen um den Körper auf die Geburt vorzubereiten.

Rückbildung:
Nach einer Geburt kommt es nicht selten zu körperlichen und psychischen Störungen in der Rückbildungsphase. Eine zu schnelle oder zu heftige Geburt kann zu Senkungen des Gewebes führen. Nicht selten ist dies durch eine Belastung des hormonellen Systems mit dem Mutterblues verbunden. Hier kann ein Anheben der Organe mit osteopatischen Techniken Hilfe bringen. Jede Form von Narben sollte nachbehandelt werden um die Funktion des Gewebes zu erhalten. Osteopathische Behandlungen sind auch zu jedem späteren Zeitpunkt durchaus sinnvoll, z.B. im Zusammenhang mit Rückenschmerzen.